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MTSNG: Hand für Hand – der Weg zum Final Table (2/3)

Von jjacky, 21.01.2009, 3582 Aufrufe, 65 Kommentare | Kommentar hinzufügen

Dies ist der zweite Teil des Berichts über das Multi-Table-SNG. Im ersten Teil ging es zunächst gut los. Dann kam aber ein Rückschlag. Nun muss der Stack dringend wieder aufgebaut werden.

Hand 4

Diese Hand repräsentiert einen typischen Blindsteal. Zu beachten ist auch, dass inzwischen mit Ante gespielt wird. Das macht ein aggressives Vorgehen noch wichtiger. Einige ähnliche Steals, bei denen ich nicht gecallt wurde, lasse ich weg.

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Hand 5 

Meine Hand ist sehr schwach und ich bin mit einem All-in konfrontiert. Normalerweise also ein klarer Fold. Aber in diesem Fall muss ich nur knapp 700 investieren, um über 1.900 zu gewinnen. Ich bekomme also fast 3:1-Odds und calle deshalb. Beim darauffolgenden Showdown bin ich natürlich überrascht, vorn zu liegen. Das All-in des Gegners ist ein ganz klarer Fehler.

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Hand 6

Ein Shortstack geht all-in. Meine Hand ist sicherlich besser als das, was der Gegner im Durchschnitt hält. Ich raise selbst auch all-in, um den Big Blind möglichst sicher zum Folden zu bringen.

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Hand 7

Wieder bin ich mit einem All-in konfrontiert und bekomme gute Odds. Meine Hand ist recht brauchbar. Also calle ich und liege auch vorn. Der River beschert mir einen erheblichen Rückschlag.

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Hand 8

Gleich in der nächsten Hand passiert Folgendes:

Mit einem so starken Blatt ist das All-in automatisch und ich hole mir das Geld vom Suck-out der vorigen Hand zurück.

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Hand 9: Die Bubble platzt

Ich bin im Big Blind froh, mit meiner extrem schwachen Hand checken zu können Das Board hilft auch nicht weiter und ich habe einen leichten Fold am Turn. Der Shortstack bustet zum Glück und ich bin im Geld.

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Hand 10 

Jetzt werde ich mit einer unangenehmen Entscheidung konfrontiert:

ist keine Hand, mit der ich gern All-ins calle. Aber hier liege ich gegen die Range des Gegners wahrscheinlich nur ganz leicht hinten und bekomme fast 2:1-Odds. Wichtig ist zu bedenken, dass ich eine realistische Chance habe, vorn zu liegen gegen Hände wie oder . Gegen seine tatsächliche Hand bin ich natürlich Underdog, habe aber immerhin noch eine 34%-Chance.

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Hand 11

Als einer der Bigstacks am Tisch kann ich großen Druck aufbauen. Ich bin natürlich froh, nicht gecallt worden zu sein.

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Hand 12

Direkt in der nächsten Hand bekomme ich dann ein Monster:

Ich spiele die Kings genauso wie die marginale Hand davor, sodass mich niemand lesen kann. Ein kleiner Raise wäre eher verdächtig gewesen.

Kurz nach dieser Hand ist ohne mein Mitwirken ein weiterer Spieler gebustet. Wie es mir unter den letzten fünf Spielern des Final Tables erging, beschreibe ich im letzten Teil dieser Serie.

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PS: In den Kommentaren zum ersten Teil dieses Blogs wurde viel über Hand 3 geschrieben, in der ich einen sehr aggressiven Blindsteal mit gemacht habe und von einer besseren Hand gecallt wurde. In diesem Beitrag passt eine Diskussion über dieses Thema nicht. Ich werde dieses aber in einem zukünftigen Beitrag aufgreifen.

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